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Bauverein Neue Synagoge Potsdam e.V.

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Alte Synagoge Potsdam

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Jüdische Gemeinde Stadt Potsdam e.V.
Werner-Seelenbinder Straße 4
14467 Potsdam

Tel: +49 (0)331 88714493
Tel: +49 (0)331 88714494
Fax: +49 (0)331 201 95 55

E-mail: kontakt@jg-potsdam.de

Die erste jüdische Gemeinde in Potsdam wurde 1740 gegründet, ab dem Jahr 1743 kam ein Begräbnisplatz auf dem heutigen Pfingstberg dazu. Jechiel Michel ist aus Polen gekommen und wurde 1760 in der Gemeinde Potsdam Rabbiner.
Im Jahr 1767 baute die Gemeinde ihre erste Synagoge in der Plantage Nr. 1 im Hinterhaus. Zu diesem Zeitpunkt gab es 34 Männer, 36 Frauen und eine nichtgezählte Menge an Kindern in der jüdischen Gemeinde. Am 10.12.1767 ist die neue Synagoge eingeweiht worden.
Doktor Samuel Apolant hat 1851 das Amt des Rabbiners in der zweiten Synagoge - die 1802 eingeweiht wurde - übernommen. Gleichzeitig wurde der jüdische Frauenverein gegründet.
Danach wurde 1903 eine neue Synagoge am Wilhelm Platz - dem heutigen Platz der Einheit - eingeweiht. Sie wurde in der Reichskristallnacht 1938 angegriffen und geschändet, die Menschen standen nur noch fassungslos vor ihrer Synagoge. Im April 1945 wurde durch einen Luftangriff mit Brandbomben die Synagoge so stark beschädigt, dass das Gebäude nicht wieder aufgebaut werden konnte und die Ruine später abgerissen werden musste. Heute erinnert uns nur noch eine Gedenktafel daran, dass dort eine Synagoge stand.
Das änderte sich zum Glück nach der politischen Wende in Deutschland. Aus den ehemaligen GUS Staaten ließen sich wieder jüdische Emigranten in Potsdam nieder. Ganz zaghaft begann jüdisches Leben sich zu entwickeln
Bereits im März 1991 wird die Jüdische Gemeinde Land Brandenburg e.V. - deren Mitglieder in Brandenburg, Potsdam und dem Aufnahmeheim Ahrensfelde untergebracht waren - gegründet. Zum Vorsitzenden wurde der Orthopäde Doktor A. Kogan gewählt. Zwei Jahre später, im November 1993 gelang es der Gemeinde, mithilfe des Kulturministers des Landes, Herrn Hinrich Enderlein, als Körperschaft des öffentlichen Rechts, anerkannt zu werden.
Da die Mitgliederzahl ständig stieg, beschlossen die in Potsdam ansässig lebenden jüdischen Einwohner 1996 eine eigene Gemeinde zu gründen. Aber erst im Jahr 2000 erfolgte dies durch die reguläre Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Potsdam. Zum Dachverband ist die Jüdische Gemeinde Land Brandenburg erklärt worden.
Die Jüdische Gemeinde der Stadt Potsdam entwickelte sich stetig weiter und heute zählt sie wieder 395 Mitglieder. Dazu kommen viele Familienangehörige, so dass die Jüdische Gemeinde derzeit ca. 1.200 Kinder, Jugendliche, Personen im arbeitsfähigen Alter und ältere Menschen betreut.
Die jetzigen Mitglieder der Gemeinde sind größtenteils zugewanderte jüdische Menschen, und sie möchten nach ihrem jüdischen Glauben leben. Daher ist es das oberste Ziel der Gemeinde, die jüdischen Zuwanderer wieder in ihre jüdische Religion und in die neue Gesellschaft zu integrieren. Darin ist die Integration der älteren jüdischen Bürger mit inbegriffen.
 Innerhalb der Gemeinde gibt es viele Veranstaltungen, in denen die jüdische Religion und die Gesetze vermittelt werden. Eine Sonntagsschule für Kinder und Erwachsene sowie ein Kindergarten unterstützen ebenso die Festigung der jüdischen Religion.Aber nicht nur die religiöse Seite verbindet die Mitglieder der Gemeinde. Auch kulturelle Angebote wie Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, u. ä., die Kinder- und Jugendarbeit, die Beratung und die Senioren-Betreuung tragen dazu bei, eine allumfassende Integration zu fördern.Circa 70 % der älteren jüdischen Mitbürger brauchen eine besondere Fürsorge und Unterstützung, daher benötigen sie unsere ganze Aufmerksamkeit. Daher ist es ein Anliegen der Gemeinde, ein Alten- und Pflegeheim zu planen, um für unsere älteren jüdischen Menschen ein Ort zu schaffen, so dass sie in Ruhe und Frieden ihren Lebensabend nach jüdischen Riten verbringen können.
In der gemeindeeigenen Bibliothek kann sich jeder, aus den zahlreichen Büchern die es in russischer und deutscher Sprache gibt, aus den Musikkassetten und den Zeitungen etwas ausleihen. Sie wird sehr gern von den Mitgliedern genutzt.
Jeden Monat bringt die Jüdische Gemeinde die Zeitung „Alef“ - in zwei Sprachen - heraus. In regelmäßigen Abständen ist eine Beilage „Jiddischkeit“ dabei. Jeder der ein Interesse hat die Zeitung zu lesen, kann diese unter www.jg-potsdam.de anschauen. Es ist auch möglich die Zeitung „Alef“ - in Papierform - in der Jüdischen Gemeinde zu abonnieren, für einem Jahresbeitrag in Höhe von 10 Euro

 

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